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Als der Bürgerkrieg in den neunziger Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen. Rastlos neugierig erobert er sich das fremde Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von der großen Familie und den kuriosen Begebenheiten im kleinen Višegrad. Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und "die Zeit, als alles gut war" wieder herbei. Ein wunderbar tragikomischer Roman über Heimat und Fremde und die Kraft des Erzählens.
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© Peter von Felbert | |
Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren und kam als Vierzehnjähriger mit seiner Familie auf der Flucht vor dem jugoslawischen Bürgerkrieg nach Deutschland. Seit 2004 studiert er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Stanišić erhielt u.a. den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2005. Seit September 2006 ist er Grazer Stadtschreiber. "Wie der Soldat das Grammofon repariert" ist sein Romandebüt.
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