Deutscher Buchpreis 2007: Jury nominiert sechs Romane für die Shortlist

Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2007 sind nominiert. „Wenn sieben Juroren aus zwanzig guten Büchern die sechs wichtigsten, aufregendsten und lohnendsten bestimmen sollen, kann es nicht bei jedem Titel Einmütigkeit geben“, sagt Jury-Sprecherin Felicitas von Lovenberg. „Nach einer Sitzung voller Plädoyers, Liebeserklärungen und Leidenschaftsattacken hat sich die Jury schließlich auf sechs starke Finalisten geeinigt, die zeigen, wie ungewöhnlich reichhaltig diese Buchsaison ist.“ Die Jury hat in den letzten fünf Monaten insgesamt 117 Titel gelesen, die zwischen dem 1. Oktober 2006 und dem 12. September 2007 erschienen sind.


Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Julia Franck: Die Mittagsfrau (S. Fischer, September 2007)

Thomas Glavinic: Das bin doch ich (Hanser, August 2007)

Michael Köhlmeier: Abendland (Hanser, August 2007)

Katja Lange-Müller: Böse Schafe (Kiepenheuer & Witsch, August 2007)

 Martin Mosebach: Der Mond und das Mädchen (Hanser, August 2007)

Thomas von Steinaecker: Wallner beginnt zu fliegen (FVA, Februar 2007)

„Die Jury des Deutschen Buchpreises 2007 hat es sich nicht leicht gemacht, aus der Fülle sehr guter deutschsprachiger Romane die sechs Finalisten auszuwählen. Große Aufmerksamkeit ist ihnen allen schon jetzt gewiss, denn auch durch das Auswahlverfahren trägt der Deutsche Buchpreis dazu bei, dass Leser, Kritiker, Verleger und Buchhändler aus dem In- und Ausland im Herbst über die aktuelle deutschsprachige Literatur diskutieren“, so Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis. Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2007 gehören an: Christian Döring (Lektor und Kritiker), Karl-Markus Gauß (Autor und Herausgeber der Zeitschrift „Literatur & Kritik“), Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ijoma Mangold (Süddeutsche Zeitung), Rudolf Müller (Müller & Böhm, Literaturhandlung im Heine Haus), Mathias Schreiber (Der Spiegel) und Hajo Steinert (Deutschlandfunk).

Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis 2007 zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2007 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Partner des Deutschen Buchpreises sind Florian und Gabriele Langenscheidt, der SPIEGEL-Verlag, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis vor allem bei der Medienarbeit im Ausland. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die Preisverleihung live im Rahmen von Dokumente und Debatten auf der LW 153 und 177 kHz und auf der MW 990 und 855 kHz sowie im digitalen Satellitenradio DVB-S, Bouquet ZDF.vision und per Livestream im Internet unter www.dradio.de. Ab 19. September 2007 werden die ersten Seiten der Shortlist-Titel in englischer Übersetzung in einem englischsprachigen Dossier zur Shortlist auf dem Internetportal www.signandsight.com präsentiert.

Frankfurt am Main, 12. September 2007

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Claudia Paul
Leiterin Presse und Information
Telefon: 069 / 13 06-293;
E-Mail: paul@boev.de

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Shortlist-Titel in englischer Übersetzung

Auszüge aus den Romane der Shortlist 2007 sind auf www.signandsight.com in englischer Übersetzung online. Dazu gibt es Dossiers mit Autorenbiografien, Bildern und Kurztexten zu den Romanen sowie Titelcovern.


Pressestimmen zum Deutschen Buchpreis 2007

Gesammelte Pressestimmen zum Deutschen Buchpreis 2007 können Sie hier herunterladen:

Pressestimmen.pdf (application/pdf 17.5 KB)

 

 

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