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Helenes Kindheit endet früh. Ihr Vater kehrt nur zum Sterben aus dem Ersten Weltkrieg heim, ihre jüdische Mutter flüchtet vor den Anfeindungen ihrer Umgebung in die Verwirrung. Gemeinsam mit ihrer Schwester zieht Helene Anfang der zwanziger Jahre nach Berlin, wo sie Carl kennen lernt. Als der kurz vor ihrer Verlobung stirbt, verliert das Leben für Helene allen Sinn. Sie heiratet Wilhelm, die Ehe mit ihm führt sie nach Stettin, wo ihr Sohn zur Welt kommt. Die Liebe, die der kleine Junge fordert, wird Helene zunehmend unerträglich. Sie trifft eine ungeheuerliche Entscheidung.
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© Thorsten Greve | |
Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Germanistik an der FU Berlin. Unter anderem erhielt sie den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis (2004) und die Roswitha-Medaille der Stadt Gandersheim (2005). Sie verbrachte das Jahr 2005 als Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom. Zuletzt erschienen von ihr „Liebediener“ (1999), „Bauchlandung“, „Geschichten zum Anfassen“ (2000) und “Lagerfeuer“ (2003).
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