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Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, der Roman heißt „Die Arbeit der Nacht“ und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, „Die Vermessung der Welt“, dessen Verkaufszahlen die Mutter unseres Autors zu dem Aufschrei bringen: "Wann schreibst du denn mal so was?" Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung - ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.
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© Peter-Andreas Hassiepen | |
Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Sein Kriminalroman "Der Kameramörder" wurde 2002 mit dem Friedrich-Glauser-Krimipreis ausgezeichnet, 2006 erhielt er den Österreichischen Förderungspreis für Literatur. Zuletzt erschien von ihm „Die Arbeit der Nacht“(2006). Glavinic lebt mit seiner Familie in Wien.
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