Martin Mosebach

Der Mond und das Mädchen
Hanser

Die frisch Vermählten, Hans und Ina, ziehen nach Frankfurt. Das Glück scheint perfekt, nur hat sich Hans in der Wahl der neuen Wohnung vergriffen: Hinter dem Hauptbahnhof steht das Gründerzeithaus, in dessen Hof sich allnächtlich unter dem großen Sommermond jener fatale Kreis um den marokkanischen Hausmeister zusammenfindet. Das geregelte Leben des jungen Paars stößt in seinem Wohnhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel gleich nach der Hochzeit auf die multikulturelle Unordentlichkeit der heutigen Gegenwart. Eine doppelbödige Liebesgeschichte voller Untiefen und mit ungewissem Ende.


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© Peter-Andreas Hassiepen

Biografie

Der Georg-Büchner-Preisträger 2007 Martin Mosebach, geboren 1951, lebt als Schriftsteller in Frankfurt am Main. Seit seinem zweiten juristischen Staatsexamen 1979 schreibt er neben vielfach ausgezeichneter Prosa und Lyrik Aufsätze über Kunst und Literatur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Außerdem veröffentlicht er Hörspiele, Dramen, Libretti sowie Filmdrehbücher. Zuletzt erschien von ihm „Westend“ (2004) und „Das Beben“ (2005).

 

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