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Das sozialistische Prag hat mit den Jahren seinen Glanz verloren und Georg nutzt alle sich bietenden Freiräume, um auszubrechen. In einer Gesellschaft, die von den Rändern her vergammelt und sich von innen auflöst, mobilisiert er alle Kräfte, um neben der Mutter auch dem stickig-klebrigen Vaterhaushalt zu entkommen, in dem er seine verhassten Wochenenden verbringen muss. Ein mit viel Witz gezeichnetes Psychogramm einer Familie, ein hellsichtiges Porträt einer Stadt, ein erotischer Entwicklungsroman über Widerstände, Schmutz und Schönheit.
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Jan Faktor wurde 1951 in Prag geboren. 1978 übersiedelte er zu seiner Frau nach Ostberlin. Dort arbeitete er als Kindergärtner, Schlosser und Übersetzer. Bis 1989 war er fast ausschließlich in der alternativen Literaturszene engagiert. Seine experimentellen Texte aus dieser Zeit erschienen 1989 in einem Band beim Aufbau Verlag. 1989 wurde Faktor Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie. In den 90er Jahren brachte der Verlag Gerhard Wolf Januspress seine Arbeiten heraus.
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