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Zwei Väter und zwei Töchter: Der deutsch-amerikanische Germanistikprofessor Martin lebt mit seiner Tochter Sabrina in den USA, der irakische Arzt Tarik und seine Tochter Muna leben in Bagdad. Nichts verbindet die beiden Familien. Doch dann stirbt Sabrina am 11. September 2001 im World Trade Center, und Muna kommt in den letzten Kriegstagen 2004 in Bagdad bei einem Bombenattentat ums Leben. Thomas Lehrs Roman erhellt die politischen Katastrophen der jüngsten Vergangenheit am Beispiel zweier jungen Frauen, und begibt sich damit auch auf eine literarische Grenzwanderung zwischen zwei Kulturen.
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© Peter-Andreas Hassiepen |
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Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, lebt in Berlin. Er wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen „Nabokovs Katze“ (Roman, 1999), „Frühling“ (Novelle, 2001) und der Roman „42“, der 2005 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand.
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