Die Jury 2011

© Deutschland Radio / Bettina Straub

Dr. Maike Albath

Deutschlandfunk / DeutschlandRadio Kultur

Dr. Maike Albath, geboren 1966 in Braunschweig, lebt in Berlin. Sie studierte Romanistik und Germanistik in Berlin und Italien und promovierte über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto. Seit 1993 ist sie Journalistin bei Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur. Darüber hinaus ist sie Mitarbeiterin der Neuen Zürcher Zeitung, der Frankfurter Rundschau, der Süddeutschen Zeitung und der Zeitschrift Cicero. 2002 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet, 2006 mit der „Übersetzerbarke“. Im Frühjahr 2010 erschien ihr Buch „Der Geist von Turin. Pavese, Ginzburg, Einaudi und die Wiedergeburt Italiens nach 1943“ im Berenberg Verlag.

© Tagesspiegel

Gregor Dotzauer

Der Tagesspiegel

Gregor Dotzauer wurde 1962 in Bayreuth geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft arbeitete er unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die Zeit. Seit 1999 ist er Literaturredakteur des Berliner Tagesspiegel. 2009 erhielt der den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik.

 

 

© Daniel Biskup

Dr. Ulrike Draesner

Autorin

Dr. Ulrike Draesner, geboren 1962, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Deutschland und England. Sie lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays und Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen. Gast- und Poetikdozenturen u.a. in Kiel, Birmingham, Bamberg. Mehrfache Gastprofessuren am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zuletzt erschienen: "Vorliebe", Roman (2010), „Schöne Frauen lesen“, Essays (2007). Im März 2011 veröffentlicht Draesner den Erzählband „Richtig liegen. Geschichten in Paaren.“ Draesner hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten. www.draesner.de

© privat

Clemens-Peter Haase

Goethe-Institut

Clemens-Peter Haase, geboren 1959, studierte Neuere Geschichtswissenschaft, Deutsche Philologie, Soziologie und Politologie in Münster und Helsinki. Nach Stationen im Europäischen Parlament und in der Friedrich-Ebert-Stiftung, absolvierte er die Dozentenausbildung des Goethe-Instituts und wurde in die Dozentenlaufbahn des Goethe-Instituts übernommen. Er wurde in München, Bremen und London, eingesetzt, die Institute in Tampere und Sofia leitete er zwischen 1994 und 2003. Seit 2003 leitete er den Bereich Literatur und Übersetzungsförderung in der Zentrale des Goethe-Instituts München. Er veröffentlichte zur finnischen Geschichte sowie zu literaturästhetischen Themen und schrieb Literaturkritiken u.a. für den Rheinischen Merkur und den Tagesspiegel. Clemens-Peter Haase verstarb im Juli 2011.

© Uli Roemer

Dr. Ina Hartwig

Freie Kritikerin

Dr. Ina Hartwig, geboren 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Ihre Dissertation erschien 1998 im Fischer Verlag. Sie war Herausgeberin des „Kursbuch“ (2002-2005) und Gastprofessorin in St. Louis (USA) und in Göttingen. Sie tritt regelmäßig als Kritikerin in der 3sat-Fernsehsendung „Kulturzeit“ auf. Nach vielen Jahren als verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau (1997-2009) lebt sie als freischaffende Autorin, Kritikerin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Seit 2010 gehört sie dem Beirat Literatur des Goethe-Instituts an und schreibt für die Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung.

© networks/heinrich cuipers (Köln)

Christine Westermann

Westdeutscher Rundfunk

Christine Westermann, 1948 in Erfurt geboren, ist in Mannheim aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München, und volontierte anschließend beim ZDF. Bis 1983 moderierte sie die ZDF "Drehscheibe". Knapp zwanzig Jahre lang moderierte sie ab 1983 mit Frank Plasberg die "Aktuelle Stunde" im WDR. Seit 1996 ist sie zusammen mit Götz Alsmann Gastgeberin der Sendung "Zimmer frei". Sie ist Grimmepreisträgerin und 2010 dem ersten Deutschen Radiopreis ausgezeichnet worden. Als freie Mitarbeiterin arbeitet sie seit  fast 40 Jahren bei verschiedenen Hörfunksendern und empfiehlt seit 2000 im WDR Radio und Fernsehen Bücher. Daneben ist sie auch als Buchautorin bekannt.

© Wolf Heider-Sawall

Uwe Wittstock

Focus-Magazin

Uwe Wittstock, 1955 geboren, lebt in München und bei Frankfurt am Main. Er war jeweils rund zehn Jahre lang Literaturredakteur der FAZ, Lektor im S. Fischer Verlag und Kulturkorrespondent der Zeitung Die Welt. Seit 2010 ist er Literaturredakteur des Magazins Focus. Er wurde ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus. Zuletzt veröffentlichte er den Erziehungsberater „Der Familienplanet. Eltern. Kinder. Katastrophen.“ (2004), die Biographie „Marcel Reich-Ranicki. Geschichte eines Lebens“ (2005), einen Streifzug durch den Literaturbetrieb: „Die Büchersäufer“ (2007) und „Nach der Moderne. Ein Essay zur deutschen Gegenwartsliteratur in zwölf Kapiteln über elf Autoren.“ (2009).