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Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2005 sind nominiert. „Nach monatelanger, intensiver Lesearbeit und einer lebendigen, teilweise leidenschaftlichen Diskussion am 12. September haben sich für die Jury sechs Romane herauskristallisiert. Für jeden der Juroren gibt es dabei einen Titel, mit dem er im Widerstreit lebt – von der Shortlist als Ganzes sind wir aber alle überzeugt", sagt der Jury-Sprecher Bodo Kirchhoff. „Sie spiegelt das ganze Risiko des Schreibens, aber auch die Chancen auf ein breites Publikum. Besonders beeindruckend war nicht nur für mich, dass sich durch die Auseinandersetzung mit den anderen Juroren die Sicht auf das eine oder andere Buch noch einmal verändert hat." Die Jury hat in den letzten vier Monaten insgesamt 150 Titel gelesen, die zwischen dem 1. Oktober 2004 und dem 19. September 2005 erschienen sind oder noch erscheinen. Ihr gehören außerdem an: Verena Auffermann (Kritikerin), Klaus Bittner (Buchhandlung Klaus Bittner), Volker Hage (DER SPIEGEL), Wolfgang Herles (Aspekte, ZDF), Armin Thurnher (Der Falter, Wien) und Juli Zeh (Autorin).
Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
Arno Geiger, Es geht uns gut (Hanser, August 2005)
Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt (Rowohlt, September 2005)
Thomas Lehr, 42 (Aufbau-Verlag, August 2005)
Gert Loschütz, Dunkle Gesellschaft (Frankfurter Verlagsanstalt, August 2005)
Gila Lustiger, So sind wir (Berlin Verlag, Februar 2005)
Friederike Mayröcker, Und ich schüttelte einen Liebling (Suhrkamp, August 2005)
„Die Jury des ersten Deutschen Buchpreises hat überzeugende Arbeit geleistet und aus einer Fülle hervorragender deutschsprachiger Romane des letzten Jahres die nach ihrer Ansicht ,besten' sechs ausgewählt. Wir kommen unserem Ziel, der Literatur des deutschen Sprachraums größe-re internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen, mit der Preisverleihung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse immer näher“, so Gottfried Honnefelder, Verleger des DuMont Literatur und Kunst Verlags und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2005 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römer statt. Erst an diesem Abend erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis 2005 geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis 2005 zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels erstmals den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Partner sind Dr. Florian und Gabriele Langenscheidt, der SPIEGEL-Verlag, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.
Deutscher Buchpreis
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Susanne Hilf
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"Der Preis ist eine Ermutigung - Interview mit Jurysprecher Bodo Kirchhoff". Erschienen im Börsenblatt 17 / 2005, S. 43
Copyright: Börsenblatt / Holger Heimann, Foto Alexander Beck
Interview Jurysprecher Bodo Kirchhoff.19270.pdf (application/pdf 314.8 KB)
Die Longlist 2005 im Überblick.20765.pdf (application/pdf 27.5 KB)
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