
Verena Auffermann studierte nach einer Buchhandelslehre Kunstgeschichte. Als Literaturkritikerin arbeitet die freischaffende Journalistin und Autorin für Die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung und DeutschlandRadio. Verena Auffermann war fünf Jahre Jurorin des Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt und ist seit 1994 Moderatorin beim Erlanger Poetenfest. In Buchform erschienen von ihr u.a. “Nelke und Caruso. Über Hunde. Eine Romanze” und “Das geöffnete Kleid. Von Giorgione zu Tiepolo”.

Klaus Bittner studierte Pädagogik in Köln und entschied sich 1973 für eine Ausbildung zum Buchhändler in der Buchhandlung Walther König, wo er bis 1979 arbeitete. Im August 1980 eröffnete er die eigene Buchhandlung in Köln mit den Schwerpunkten Literatur und Geisteswissenschaften.

Volker Hage arbeitete von 1975 bis 1986 im Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie im FAZ-Magazin und war anschließend sechs Jahre leitender Literaturredakteur der ZEIT. Seit 1992 ist er Redakteur im Kulturressort des Spiegel. Volker Hage ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, zuletzt erschienen von ihm "Propheten im eigenen Land. Auf der Suche nach der deutschen Literatur" (1999) und "Zeugen der Zerstörung. Die Literaten und der Luftkrieg" (2003).

Wolfgang Herles besuchte die Deutsche Journalistenschule und studierte Neuere Deutsche Literatur, Geschichte und Psychologie in München. 1980 promovierte Herles über das Thema "Der Beziehungswandel zwischen Mensch und Natur im Spiegel der Deutschen Literatur seit 1945". Er arbeitete 1975 bis 1987 als Korrespondent und Redakteur beim Bayerischen Rundfunks, leitete anschließend das ZDF-Studio Bonn und die ZDF-Talkshow "live". Seit 2000 ist er Moderator und Redaktionsleiter der Kultursendung Aspekte.

Bodo Kirchhoff begann 1970 sein Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte über die Theorie des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan. Kirchhoff gab sein literarisches Debüt 1979 mit der Novelle "Ohne Eifer, ohne Zorn" und schrieb seitdem zahlreiche Romane (u.a. Infanta; Parlando; Wo das Meer beginnt) und Filmdrehbücher. Er lebt als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main und am Gardasee, wo er regelmäßig Erzählseminare abhält.

Armin Thurnher studierte Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaften in New York und Wien. 1977 war Thurnher Mitbegründer und später Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter und ist Miteigentümer des Falter-Verlags. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher „Das Trauma, ein Leben. Österreichische Einzelheiten“ und „Heimniederlage. Nachrichten aus dem neuen Österreich“ im Zsolnay-Verlag. 2001 erhielt er den Kurt-Vorhofer-Preis, 2002 den Dr.-Karl-Renner-Preis für Publizistik. Thurnher lehrt Journalismus an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und an der Fachhochschule Wien.

Juli Zeh studierte Jura in Passau und Leipzig und schloss den Aufbaustudiengang "Recht der Europäischen Integration“ an. Von 1996 bis 2000 absolvierte sie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Juli Zeh ist Autorin zahlreicher Bücher, u.a. "Die Stille ist ein Geräusch" und „Spieltrieb“. Für ihre Werke bekam sie mehrere Literaturpreise, u.a. den Bremer Literaturpreis und den Deutschen Bücherpreis.
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"Der Preis ist eine Ermutigung - Interview mit Jurysprecher Bodo Kirchhoff". Erschienen im Börsenblatt 17 / 2005, S. 43
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