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Ein Briefbeschwerer, Zeitungen, eine Puppe – inspiriert von persönlichen Gegenständen folgt die Ich-Erzählerin dieses autobiografischen Romans den Erinnerungsspuren ihrer Eltern, Großeltern und nahen Verwandten. Sie sind mitteleuropäischen Juden, Opfer der Geschichte, und Schweiger, die über ein brilliantes Gedächtnis verfügen. Die Lücken der Familienchronik füllt die Autorin mit ihrer Fantasie. In einer Fülle von Episoden, in denen Tragik und Komik eng verflochten sind, entfaltet sich neben der oftmals schmerzhaften privaten Suche nach Verdrängtem auch die Geschichte des europäischen Judentums.
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© Lillian Birnbaum | |
Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt/Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik in Jerusalem und arbeitete als Lektorin in Tel Aviv. Seit 1989 ist sie Lektorin beim Verlag Albin Michel in Paris. 1995 schrieb sie ihren ersten Roman „Bestandsaufnahme“. Gila Lustiger lebt mit ihrer Familie in Paris.
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