Der deutsche Buchpreis 2006: Jury nominiert sechs Romane für die Shortlist

Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2006 sind nominiert. „Nach einer streitbaren und temperamentvollen Sitzung hat sich die Jury am Ende überraschend einvernehmlich – keineswegs einstimmig – auf die sechs Titel der Shortlist einigen können“, sagt Jury-Sprecher Volker Hage. „Die Liste umfasst nun sowohl prominente und bekannte wie auch weitgehend unbekannte Namen, und sie birgt von der Bandbreite der formal recht unterschiedlichen Romane her reichlich innere Spannung: Auf die kommende Kürung eines Siegers darf man gespannt sein. Wir sind es selber.“

Die Jury hat in den letzten fünf Monaten insgesamt 120 Titel gelesen, die zwischen dem 1. Oktober 2005 und dem 12. September 2006 erschienen sind.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

 

 

  • Katharina Hacker: Die Habenichtse (Suhrkamp, März 2006)
  • Thomas Hettche: Woraus wir gemacht sind (Kiepenheuer & Witsch, August 2006)
  • Ingo Schulze: Neue Leben (Berlin Verlag, Oktober 2005)
  • Saša Stanišić: Wie der Soldat das Grammofon repariert (Luchterhand, September 2006)
  • Ilija Trojanow: Der Weltensammler (Hanser, März 2006)
  • Martin Walser: Angstblüte (Rowohlt, Juli 2006)

„Die Jury des Deutschen Buchpreises 2006 unterstreicht mit der Nominierung dieser sechs Romane den Anspruch, den besten deutschsprachigen Roman des gesamten Bücherjahrs auszuwählen. Das ist ein eindeutiges Signal, das dazu beiträgt, der Literatur des deutschen Sprachraums durch die Verleihung des Deutschen Buchpreises auch international größere Aufmerksamkeit zu verschaffen“, so Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis. Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2006 gehören an: John von Düffel (Autor), Volker Hage (Der Spiegel), Elmar Krekeler (Die Welt), Terézia Mora (Autorin), Pia Reinacher (Kritikerin), Stephan Samtleben (Buchhandlung Samtleben) und Denis Scheck (Deutschlandfunk).

Die Preisverleihung findet am 2. Oktober 2006 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römer statt. Erst an diesem Abend erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis 2006 geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutsch-sprachigen Roman des Jahres aus. Partner sind Dr. Florian und Gabriele Langenscheidt, der SPIEGEL-Verlag, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis vor allem bei der Medienarbeit im Ausland.

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Kontakt

Deutscher Buchpreis
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Großer Hirschgraben 17-21
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Telefon: 069 / 1306 334
Telefax: 069 / 1306 295
E-Mail: hilf@boev.de

Shortlist-Titel in englischer Übersetzung

Auszüge aus den Romane der Shortlist 2007 sind auf www.signandsight.com in englischer Übersetzung online. Dazu gibt es Dossiers mit Autorenbiografien, Bildern und Kurztexten zu den Romanen sowie Titelcovern.


Pressestimmen zum Deutschen Buchpreis 2007

Gesammelte Pressestimmen zum Deutschen Buchpreis 2007 können Sie hier herunterladen:

Pressestimmen.pdf (application/pdf 17.5 KB)

 

 

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