Der Preis

Über den Preis

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen „Roman des Jahres“ aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autor*innen, das Lesen und das Leitmedium Buch. Verlage können sich mit ihren Titeln direkt um die Auszeichnung bewerben. Die Besonderheit: Auch Titel, die sich zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch in der Produktion befinden, sind zum Auswahlverfahren zugelassen. Darüber hinaus steht der Deutsche Buchpreis für eine garantiert unabhängige und kompetente Preisträgerermittlung: Die sieben Juror*innen prüfen alle eingereichten und den Teilnahmekriterien entsprechenden Bücher.

Um größtmögliche Unabhängigkeit und Transparenz bei der Preisvergabe zu sichern, hat der Vorstand des Börsenvereins die elfköpfige Akademie Deutscher Buchpreis berufen, der Vertreter*innen der Buch- und Medienbranche angehören. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Wahl der jährlich wechselnden Jury, die den oder die Preisträger*in in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Der Deutsche Buchpreis, veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, wird von Partnern außerhalb der Branche unterstützt. Hauptförderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.

Termine & Fristen 2026


3 Februar 2026

Beginn der Ausschreibung

7 April 2026

Bekanntgabe der Jury

11 März 2026

Ende der Ausschreibung

11 August 2026

10:00 Uhr
Bekanntgabe der Longlist

8 September 2026

10:00 Uhr
Bekanntgabe der Shortlist

5 Oktober 2026

18:00 Uhr
Preisverleihung

5 Oktober 2026

18:55
Bekanntgabe des*der Preisträger*in


Die Akademie

Der Vorstand des Börsenvereins hat im September 2004 einmalig die Akademie Deutscher Buchpreis berufen. Wichtigste Aufgabe des beratenden Gremiums aus Repräsentant*innen der Buch- und Kulturbranche sowie der Förderer und Partner des Preises ist die jährliche Wahl der Jury. Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis ist der Verleger Sebastian Guggolz.

Juergen Boos

Direktor der Frankfurter Buchmesse

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Julia Eisele

Verlegerin Eisele Verlag / Mitglied des Sprecherkreises IG Belletristik und Sachbuch

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Daniel Fiedler

Leiter der Kulturredaktion „Kultur Berlin“ im ZDF

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Jürgen Fitschen

Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung

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Sebastian Guggolz

Verleger Guggolz Verlag / Vorsteher Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

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Dr. Kristina Hasenpflug

Geschäftsführerin der Deutsche Bank Stiftung

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Urs Hofmann

Verlagsleiter AT Verlag / Vorstand SBVV

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Hauke Hückstädt

Leiter Literaturhaus Frankfurt

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Prof. Dr. Gesche Joost

Präsidentin des Goethe-Instituts

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Klaus Kowalke

Buchhandlung Lessing und Kompanie Literatur e. V. / Mitglied des Vorstands des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

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Beate Tröger

Trägerin des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik

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Dotierung und Preisverleihung

Der Deutsche Buchpreis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autor*innen der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römer verliehen. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autor*innen, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis erhält.

Die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2026 findet am 5. Oktober statt.


Auswahlverfahren

Verlage können sich mit bis zu zwei deutschsprachigen Romanen aus dem aktuellen oder geplanten Programm um die Auszeichnung bewerben. Die eingereichten Bücher müssen zwischen Oktober 2025 und September 2026 erscheinen und spätestens bei Bekanntgabe der Shortlist im Handel erhältlich sein.

Die Jury sichtet alle Einsendungen und fordert bei Bedarf zusätzliche Titel an, die sie für geeignet hält. Am 11. August 2026 wird bekannt gegeben, welche 20 Titel für den Deutschen Buchpreis nominiert sind. Aus dieser engeren Auswahl ermitteln die Juror*innen sechs Titel für die Shortlist, die am 8. September 2026 veröffentlicht wird.

Anmeldungen für den Deutschen Buchpreis 2026 sind zwischen 3. Februar und 11. März 2026 möglich.


Teilnahme

Verlage können sich mit bis zu zwei deutschsprachigen Romanen aus dem jeweils aktuellen oder geplanten Programm um die Auszeichnung bewerben. Es können auch Titel gemeldet werden, die zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen. In diesem Fall wird zunächst das Manuskript eingereicht. Die Bücher müssen nachgereicht werden, sobald sie in gedruckter Form vorliegen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels oder im Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband mit einer eigenständigen Verkehrsnummer. Eigenbewerbungen von Autor*innen sind nicht möglich. Die Gesamtliste der eingereichten Titel wird nicht veröffentlicht.

Die eingereichten Titel müssen

  • ihrer Art und Länge nach ein Roman sein
  • deutschsprachige Originalausgaben sein
  • zwischen Oktober 2025 und September 2026 erschienen sein oder erscheinen
  • spätestens bei Bekanntgabe der Shortlist am 8. September 2026 im Buchhandel erhältlich sein

Ausschreibungszeitraum:
Die Ausschreibungsfrist beginnt am 3. Februar 2026 und endet am 11. März 2026. 

                                                                   Teilnahmebedingungen, Termine und Auswahlverfahren finden Sie in den aktuellen Ausschreibungsunterlagen